Philosophie

In der Absicht, die Güte des Kaf­fees ent­ge­gen dem star­ken Trend der indus­tri­el­len Ent­wick­lung von
Groß­rös­te­rei­en zu erhal­ten, hat unser Unter­neh­men ste­tig nach den bes­ten Boh­nen in den bes­ten Anbau­ge­bie­ten der Welt geforscht. In den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten sind aus kon­ti­nu­ier­li­chen Geschäf­ten mit den Plan­ta­gen fami­liä­re Freund-schaf­ten, in der gan­zen Welt ent­stan­den.

Das Rös­ten ist ein über­aus deli­ka­ter Arbeits­pro­zess, in dem die rohe, grü­ne Boh­ne Gegen­stand einer wirk­li­chen Umfor­mung des rohen Samens zu einer

sam­ti­gen, wohl­rie­chen­den, dun­kel gerös­te­ten Boh­ne wird. Der schma­le Grad zwi­schen Ver­ede­lung oder Zer­stö­rung feins­ter, unver­gleich­ba­rer Aro­ma­no­ten befin­det sich oft im Sekun­den- oder Zehn­tel Temperaturbereich.Die stän­di­ge Unter­su­chung und

Opti­mie­rung der Röst­pro­zes­se, wie die umfas­sen­den Zusam­men­hän­ge von Erwär­mungs­tem­pe­ra­tur und Zeit­steue­rung, sind neben unse­ren Roh­stoff­quel­len unser größ­tes Kapi­tal, das uns garan­tiert, unse­ren Kun­den jeder­zeit und kompromisslos,den per­fek­ten Kaf­fee anzu­bie­ten.

Von je her besit­zen unse­re Mit­ar­bei­ter eine außer­or­dent­li­che Lei­den­schaft für ihr Hand­werk, eine Beru­fung bestehend aus täg­li­chem Ein­satz und Hin­ga­be nur für den aller­bes­ten Kaf­fee. Wir sind sehr stolz auch auf jeden unse­rer Kun­den, der durch kür­zes­te Lie­fer­we­ge direkt von der Rös­te­rei stets die höchs­te Kaf­fee­qua­li­tät erlebt, und dies in Ita­li­en wie auch außer­halb des Lan­des. Des best­mög­li­chen Aro­ma wegen, ist die Fri­sche von größ­ter Bedeu­tung.

Des­halb sind unse­re Fer­tig­wa­ren­be­stän­de bewusst klein gehal­ten und unse­re Pro­duk­ti­on eng auf die benö­tig­ten Abnah­me­men­gen abge­stimmt. Dies bedeu­tet selbst­ver­ständ­lich erhöh­te Kos­ten. Das ist ein wei­te­rer Preis den man für außer­or­dent­li­che Qua­li­tät eben auf­wen­den muß. Aber unse­re Arbeit endet auch hier noch nicht. Die War­tung der End­ge­rä­te ist sehr ent­schei­dend, um einen per­fek­ten Kaf­fee zu bekom­men, wel­cher stän­di­gen bio­lo­gi­schen Ver­än­de­rung unter­liegt und nicht zuletzt von Außen­tem­pe­ra­tur und Feuch­tig­keit beein­flusst wird.

Indem wir selbst regel­mä­ßig die zube­rei­te­ten Kaf­fees trin­ken, gewin­nen wir wich­ti­ge aktu­el­le Qua­li­täts-infor­ma­tio­nen.

Das Unternehmen

Geschichte seit 70 Jahren

Zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts lei­te­te die Fami­lie von Cesa­re Pavin in Tom­bo­lo, einem klei­nen Dorf in der Nähe von Padua, das Caf­fè Com­mer­cio. Neben Cesa­re war auch sei­ne Frau Eli­sa im Fami­li­en­un­ter­neh­men beschäf­tigt. Sie hat­ten zwei Söh­ne: Raf­fae­le und Lui­gi.

Im Caf­fè Com­mer­cio ser­vier­ten sie ihren Kun­den neben Wein und Spi­ri­tuo­sen auch Kaf­fee. Die­ses Getränk wur­de von den Kun­den sehr geschätzt und in weni­gen Jah­ren zum Haupt­pro­dukt im Laden. Lei­der starb Cesa­re im Alter von 32 Jah­ren bei einem Auto­un­fall wäh­rend einer Rei­se, um Waren für das Caf­fè Com­mer­cio zu kau­fen.

Die­se Tra­gö­die hat­te kei­nen Ein­fluss auf den Wunsch der Fami­lie, das Geschäft fort­zu­set­zen. Dank Eli­sa bestand das Caf­fè Com­mer­cio wei­ter­hin. 1949 beschlos­sen Raf­fae­le und Lui­gi, rohe Kaf­fee­boh­nen zu kau­fen, zu mischen und zu rös­ten. Nach ver­schie­de­nen Tests haben sie eine per­fek­te Mischung mit unver­wech­sel­ba­rem Geschmack geschaf­fen. In weni­gen Jah­ren wur­de der im Caf­fè Com­mer­cio ser­vier­te Kaf­fee der bes­te in der Umge­bung und zog vie­le Kun­den aus aller Welt an.

Der Kaf­fee der Brü­der Pavin brei­te­te sich über­all aus und wur­de zuneh­mend nach­ge­fragt. Es wur­de zunächst mit klei­nen 10 kg gerös­tet. Hand­ge­rös­tet und wur­de von Lui­gi ver­kauft, der mit sei­nem Fahr­rad klei­ne Päck­chen Pavin Caf­fè an die Kun­den lie­fer­te.

Bald wur­de das Fahr­rad durch ein Auto ersetzt und die Lie­fe­rung des Kaf­fees erfolg­te durch einen Fiat Topo­li­no 500 C.

Von die­sem Moment an wur­de das Wachs­tum von Pavin Caf­fè und die Akqui­si­ti­on eines neu­en Mark­tes kon­ti­nu­ier­lich.

In den Jah­ren 1960–1980 des letz­ten Jahr­hun­derts wur­den neben dem pro­fes­sio­nel­len Markt für Cafe­te­ri­en und Restau­rants Ver­käu­fe an Ein­zel­han­dels­ge­schäf­te für die Zube­rei­tung von Häu­sern mit tra­di­tio­nel­lem Moka ent­wi­ckelt.

Wäh­rend des Jahr­zehnts 1980–1990 war der Markt haupt­säch­lich durch Cafe­te­ri­en und Restau­rants ver­tre­ten, da Pavin Caf­fè beschlos­sen hat­te, sich wei­ter­hin auf den hoch­wer­ti­gen pro­fes­sio­nel­len Markt zu kon­zen­trie­ren und nicht auf Mas­sen­ver­käu­fe, die sich all­mäh­lich in den Super­märk­ten ent­wi­ckel­ten.

Zu Beginn des 21. Jahr­hun­derts trat die drit­te Genera­ti­on mit einem star­ken Inno­va­ti­ons­wunsch in das Unter­neh­men ein, der haupt­säch­lich auf neu­en Geschäfts­be­zie­hun­gen mit dem Aus­land beruh­te. Der Grund war das Bewusst­sein, dass aus­län­di­sche Märk­te eine gro­ße Chan­ce für in Ita­li­en her­ge­stell­te Lebens­mit­tel und Geträn­ke dar­stel­len, und dane­ben gibt es auch Moti­va­tio­nen, die mit einer star­ken Offen­heit und einem star­ken Inter­es­se an ver­schie­de­nen Wel­ten und Kul­tu­ren ver­bun­den sind. Die­se Hal­tung war ein spe­zi­fi­sches Merk­mal des Gebiets, in dem das Unter­neh­men sei­ne Wur­zeln hat. Hier war der Außen­han­del seit Beginn des letz­ten Jahr­hun­derts ein star­kes Ele­ment sowohl für die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung als auch für die kul­tu­rel­le Berei­che­rung.


Handwerkskunst

In letz­ter Zeit sind vie­le klei­ne Unter­neh­men ent­stan­den, die sich auf das Rös­ten klei­ner Kaf­fee­men­gen spe­zia­li­siert haben.

Sie wer­den all­ge­mein und inter­na­tio­nal mit dem Namen Mikro­rös­ter iden­ti­fi­ziert. Eini­ge die­ser klei­nen Unter­neh­men legen gro­ßen Wert auf die Aus­wahl und Ver­ar­bei­tung des Kaf­fees. Die­se Arbeits­ver­fah­ren gehö­ren seit 1950 zu den Arbeits­me­tho­den von Pavin Caf­fè. Heu­te wie damals set­zen wir Röst­ma­schi­nen für Char­gen von 10 kg ein und weni­ger. Eben­falls in den 50er Jah­ren, im hin­te­ren Teil des Caf­fè Com­mer­cio, wur­de ein 10 kg. Rös­ter ver­wen­det. Bis dahin wählt das Unter­neh­men klei­ne Lose aus­schließ­lich aus kon­trol­lier­ten und sehr hoch­qua­li­fi­zier­ten Lie­fe­ran­ten aus. Eini­ge die­ser Lose füh­ren zur Zube­rei­tung abso­lut ein­zig­ar­ti­ger und spe­zi­el­ler Kaf­fees.

Ein Bei­spiel ist das Kolum­bi­en-Rum-Bar­ri­que mit einem Ursprung, das durch 3‑monatige Fer­men­ta­ti­on von Kaf­fee in Bar­ri­que gewon­nen wur­de, wobei die Melas­se zur Her­stel­lung von Rum 8 Jah­re lang gela­gert wur­de. Das Ergeb­nis ist ein Kaf­fee, der durch die Inten­si­tät sei­ner aro­ma­ti­schen Eigen­schaf­ten beein­druckt und an Rum und Kirsch­li­kör fest erin­nert.

Ein wei­te­res Bei­spiel ist der Pana­ma Gei­sha mit einem Ursprung, ein Ara­bi­ca-Kaf­fee, der auf vul­ka­ni­schem Boden in einer Höhe zwi­schen 1600 und 1800 m wächst. Die­ser Kaf­fee wird auf Plan­ta­gen mit diver­si­fi­zier­ten Anbau­sys­te­men ange­baut, auf denen kei­ne Dün­ge­mit­tel ver­wen­det wer­den und die Kaf­fee­kir­schen nach der tra­di­tio­nel­len Hand­pflück­me­tho­de geern­tet wer­den. Die Boh­nen mit ihrer grau­grü­nen Far­be ver­lei­hen dem fer­ti­gen Pro­dukt ein abso­lut ein­zig­ar­ti­ges und sehr erkenn­ba­res Aro­ma.

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